Osteopathie

Osteopathie

Wir sehen den Menschen in seiner Ganzheit

Was ist Osteopathie?

A.T. Still, der Begründer der Osteopathie, sagte, dass er die Osteopathie nicht erfunden hat, sondern, dass sie immer schon existiert hatte. Ihm war nur das Privileg vergönnt gewesen, diese Medizin wiederzuentdecken.

Auch wenn er in seinen Schriften keine Referenzen angibt, so schreibt er doch, dass er alles gelesen hat, was im weitesten Sinne des Wortes mit Medizin und Heilung zu tun hat.

Andere Einflüsse

Auf seiner Suche nach der Gesundheit beschäftigte er sich auch intensiv mit der Natur und den Naturgesetzen sowie mit der Philosophie. So erkennt man in seiner osteopathischen Denkweise Einflüsse von zeitgenössischen Philosophen und Denkern wie Herbert Spencer (1820 – 1903), Walter Russel (1871 - 1963) und Rudolf Virchow (1821 – 1902). Einen sehr großen Einfluss auf seine Philosophie der Gesundheit, aus der schließlich seine Behandlungsmethode hervorging, haben wahrscheinlich die Schriften des schwedischen Universalgelehrten Emanuel Swedenborg (1688 – 1772) gehabt.

Swedenborg hatte im 18. Jahrhundert schon die Grundideen der osteopathischen Philosophie beschrieben.

Der große Verdienst Still’s war es, aus dieser Philosophie eine Therapie gemacht zu haben. Seine Kenntnisse der Anatomie und Physiologie, sowie der Naturgesetze (Spencer, Darwin) und der Zellphysiologie (Virchow) gepaart mit seinen manuellen Fähigkeiten als Bonesetter und seiner Visualisierungsgabe des Magnetiseurs (Anton Mesmer) machten aus ihm einen besonderen Therapeuten. Die Philosophie von Swedenborg, Spencer und Mesmer bildeten dabei die philosophische, die Anatomie und die Physiologie die wissenschaftliche Grundlage.

„ Life is matter in motion “(A. T. Still)

Still’s Glaube an die Unfehlbarkeit Gottes und die Überzeugung, dass der menschliche Organismus sich gegen innere und äußere Krankheitserreger wehren kann, wenn die Zirkulation intakt ist, ließen ihn zu der Erkenntnis kommen, dass alle Hindernisse für die Zirkulation als Ursache für die Entstehung von Krankheiten zu betrachten sind. Die logische Schlussfolgerung daraus kann nur sein, dass alle Behinderungen des normalen Fließens von den Körpersäften und der Energie pathologisch sind und demzufolge zu beseitigen sind. Seine Kenntnisse der Anatomie und der Physiologie ließen ihn die Bedeutung der Faszien für die Zirkulation erkennen.

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